Mont Saint Michel – Bonjour France
Bonjour France – über Frankreich

Frankreich‑Splitter: Orte, Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes

zusammengetragen, erlebt oder gehört – und sicher nicht vollständig

Aigues Mortes
Ars-sur-Formans
Beaujolais-Weingebiet
Carcassonne
Bec-Hellouin
Camargue
Friedhöfe
Jagd in Frankreich
Das älteste noch bespielte Kino der Welt
Le Puy
Le Mont Saint Michel
Loire
Lourdes

Lyon
Märkte
Millau
Pérouges
Pétanque, Boules und Boules bretonnes
Saint-Bertrand-de-Comminges
Troyes
Les Saintes-Maries-de-la-Mer
Wallfahrtsorte
Veranstaltungen
Züge

Aigues Mortes

Aigues Mortes, umgeben von einer mächtigen Mauer mit zehn Toren und fünfzehn Türmen, ist immer noch die Stadt Ludwigs des Heiligen. Von hier aus begann 1248 der sechste Kreuzzug. 38 Schiffe waren es, und die Organisation war schon sehr modern: drei Schiffsklassen – prunkvolle Gemächer im Heck für die Kreuzfahrer 1. Klasse, das Zwischendeck für die Morgenlandfahrer 2. Klasse und das einfache Deck für das Volk.

Beaujolais-Weingebiet

Entdecken Sie dieses Weingebiet zum Beispiel von Lyon aus. Zunächst Fahrt bis Romanèche-Thorins. Der Ort gehört zwar verwaltungstechnisch bereits zum Burgund, aber der hier angebaute Wein zählt noch als Beaujolais (Moulin-à-Vent). Hier besuchen Sie das Hameau du Vin von Georges Duboeuf.

Dieser bekannte Winzer und Weinhändler hat die Gebäude einer ehemaligen Weinhandelsfirma in ein originelles Weinmuseum verwandelt. Die Empfangshalle präsentiert sich als Bahnhofshalle des 19. Jahrhunderts. Der Besuch erklärt auf anschauliche Weise die Geschichte des Weines, das Winzerjahr, die Anbaugebiete und die Herstellung von Fässern, Flaschen und Korken. Die Besichtigung endet in einem Bistro des 19. Jahrhunderts mit einer kleinen Weinprobe.

Weiterfahrt auf der Route des Pierres dorées durch das Beaujolais. Die Orte drängen sich an die Ausläufer der Beaujolais-Berge, einer der lieblichsten und unbekanntesten Landschaften Frankreichs. Wälder, Wiesen, Bäche und weite Ruhe prägen das Bild.

Beaujeu gab der Region den Namen. Juliénas, Saint-Amour, Brouilly, Chénas, Chiroubles, Fleurie und Morgon – diese Orte dürfen ihre Weine Beaujolais-Villages nennen. Beaujolais Supérieur muss mindestens 10° Alkoholgehalt haben. Der einfache Beaujolais, oft als „vin de l'année“ ausgeschenkt, ist leicht, purpurfarben und duftet eher nach frischen Trauben als nach Wein.

Carcassonne

Die Festungsstadt Carcassonne ist das schönste und besterhaltene Beispiel mittelalterlicher französischer Festungsbaukunst. Die Altstadt wird von einer mächtigen Mauer mit 54 Türmen und fünf Bastionen umgeben. Offizielle Website Carcassonne

Camargue

Dort, wo die Rhône ins Mittelmeer mündet, liegt ein Stück nahezu unberührter Natur: die Camargue. Hinter Arles beginnt eine Welt aus Dünen, salzverkrusteten Ebenen, Sümpfen und Reisfeldern. Wilde Pferde und Stiere werden von den „Gardians“ gehütet.

Die Camargue umfasst rund 560 km²: Strandseen, Schilfgebiete, Pinien, Wacholder, Naturschutz im Süden, Landwirtschaft im Norden – darunter der berühmte Camargue-Reis.

Sehenswerte Orte inmitten dieser Landschaft: Aigues Mortes und Les Saintes-Maries-de-la-Mer.

Friedhöfe

Einer der bekanntesten Pariser Friedhöfe ist Père-Lachaise. Ein Friedhof ist hier eine Oase des Friedens, das Spazieren durch die Gräberreihen ein Gang durch die Geschichte. Seit seiner Gründung 1804 wurden hier schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen beerdigt. Unzählige berühmte Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhe: Rossini, Chopin, Molière, Balzac, Edith Piaf u. v. a.

Le Bec-Hellouin

Abtei Le Bec-Hellouin Le Bec-Hellouin ist eine berühmte und romantisch gelegene Abtei westlich von Rouen (Normandie). Berühmt wurde sie durch die Unterstützung des Normannenherzogs Wilhelm, des späteren „Eroberers“ von England. Von dieser Abtei stammen bedeutende Erzbischöfe von Canterbury, etwa Lombardus Lanfrancus oder Anselm.

Romantisch ist schon die Anfahrt durch die normannische Landschaft. Viele mit Schilf gedeckte Häuser säumen die letzten Kilometer, und der Ort selbst wirkt wie ein verschlafenes normannisches Dorf. Die Abtei liegt auf einem weiten Areal, umgeben von mächtigen Bäumen.

Jagd in Frankreich

Die Jagd hat in Frankreich eine lange Tradition und ist bis heute tief in der ländlichen Kultur verankert. Mit rund einer Million aktiver Jäger besitzt Frankreich die größte Jägerschaft Europas. Gejagt wird vor allem im Herbst und Winter – auf Wildschweine, Rehe, Fasane, Enten und in manchen Regionen auch im Rahmen der traditionellen „chasse à courre“, der Parforcejagd mit Hundemeuten.

In den letzten Jahrzehnten wurden die Sicherheitsregeln deutlich verschärft. Die Zahl der Jagdunfälle ist dadurch stark zurückgegangen; tödliche Unfälle sind selten geworden. Gleichzeitig wird die Jagd in Frankreich intensiv diskutiert – zwischen Tradition, Naturschutz und dem Wunsch vieler Menschen nach mehr Ruhe in der Natur.

Ein besonderes Kapitel ist die Rückkehr großer Wildtiere: In den Pyrenäen leben heute wieder Bären, im Zentralmassiv und in den Alpen Wölfe. Diese Wiederansiedlungen führen immer wieder zu Konflikten zwischen Naturschutz, Landwirtschaft und Jagdverbänden.

Trotz aller Debatten bleibt die Jagd ein prägender Bestandteil des französischen Landlebens – mit tiefen historischen Wurzeln, starken Emotionen und einer Kultur, die sich langsam, aber spürbar wandelt.

Le Mont Saint Michel

Le Mont Saint Michel ist einer der beeindruckendsten Orte Frankreichs. Die besondere Energie dieses Felsenklosters spürt man vor allem nach „Feierabend“, wenn die Touristenströme die Insel verlassen haben.

Atlantikküste in der Bretagne

Faszinierend sind die Bilder der einsetzenden Flut: Im Tempo eines Galopps strömt das Meer mehrere Meter hoch in den Trichter hinein. Wer kann, sollte unbedingt eine Nacht dort verbringen. Am Beginn des Damms gibt es mehrere nette und preislich vertretbare Hotels mit ausgezeichneter Küche.

Ein Reisevorschlag durch die Normandie findet sich hier: Normandie.

Das älteste noch bespielte Kino der Welt

Seit 1896 existiert in der südfranzösischen Hafenstadt La Ciotat das L’Eden Théâtre – ein Ort, der wie kaum ein anderer mit den Anfängen des Kinos verbunden ist. Das Gebäude gilt heute als das älteste noch bespielte Kino der Welt. Zwar war es – ähnlich wie das Mozartkino in Salzburg – zeitweise geschlossen, konkret von 1995 bis 2013, doch nach einer umfassenden Restaurierung erstrahlt es wieder im historischen Glanz. Im Jahr 2021 bestätigte das Guinness-Buch der Rekorde offiziell seinen Status als ältestes Kino der Welt.

Eine besondere Rolle spielt hier die Familie Lumière, die Pioniere des frühen Films. Die Brüder Auguste und Louis Lumière drehten 1895 in La Ciotat einige ihrer ersten bewegten Bilder – darunter den berühmten Film „L’Arrivée d’un train en gare de La Ciotat“, der zu den ikonischsten Momenten der Filmgeschichte zählt. Auch andere frühe Aufnahmen, etwa Szenen am Strand oder im Garten der Familie, entstanden in unmittelbarer Nähe des heutigen Eden Théâtre.

Das Kino war einer der ersten Orte, an denen die Lumière-Filme öffentlich gezeigt wurden. Damit ist La Ciotat nicht nur ein hübscher Küstenort, sondern ein zentraler Schauplatz der frühen Kinogeschichte – ein Ort, an dem die Welt zum ersten Mal erlebte, wie bewegte Bilder Menschen in ihren Bann ziehen können.

Le Puy

Auvergne, Le Puy-en-Velay Le Puy ist nicht nur eine Stadt, sondern eine Landschaft – eine der bemerkenswertesten Frankreichs. Aus einer weiten Ebene ragen von Erosion geformte Vulkankegel. Auf einem Felsen steht eine Kirche, auf einem anderen die riesige Marienstatue.

Die Stadt wurde im 12. Jh. wegen eines „Fiebersteins“ berühmt. Noch größere Bedeutung erhielt sie, als König Ludwig der Heilige 1254 die Schwarze Madonna mitbrachte. Tausende Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela machten und machen hier Station.

Berühmt ist auch das Klöppelhandwerk: Seit dem 15. Jh. wurden hier Spitzen gefertigt. Im 17. Jh. knüpften rund 70 000 Bäuerinnen auf ihren Nadelkissen kunstvolle Muster.

Loire – Zahlen und Eindrücke eines besonderen Flusses

Die Loire ist mit rund 1 020 Kilometern der längste Fluss Frankreichs – ein breites, helles Band, das von den Vulkanhochebenen des Massif Central bis zum Atlantik fließt. Zwischen Sully‑sur‑Loire und Chalonnes erstreckt sich ein UNESCO‑geschützter Abschnitt von etwa 280 Kilometern, eine der größten Kulturlandschaften Europas.

Die Loire ist ein „wilder“ Fluss: Sie wurde nie vollständig reguliert, und so schwankt ihre Wasserführung stark. Im Sommer führt sie oft nur rund 400 m³ pro Sekunde, während sie nach der Schneeschmelze auf mehrere Tausend Kubikmeter anschwellen kann. Diese Unberechenbarkeit hat die Landschaft geprägt – breite Kiesbänke, Auenwälder, Nebel über dem Wasser am Morgen.

Entlang der Loire stehen über 100 öffentlich zugängliche Schlösser, darunter das berühmte Schloss Chambord mit seinen 440 Zimmern. Viele weitere Schlösser, Herrenhäuser und Gärten liegen wie Perlen entlang des Flusses, eingebettet in Weinberge, Wälder und kleine Dörfer.

Jedes Jahr besuchen mehrere Millionen Menschen das Loiretal – die meisten davon Franzosen. Doch trotz seiner Bekanntheit wirkt die Region nie überlaufen. Die Loire bleibt ein Fluss der Weite und des Lichts, ein Ort, an dem Geschichte, Natur und französische Lebensart eine seltene Harmonie bilden.

Wer der Loire folgt, reist durch ein Frankreich, das sich Zeit lässt – und das gerade deshalb so unvergesslich bleibt.

Lourdes

Lourdes in den Pyrenäen ist der meistbesuchte Wallfahrtsort der Welt. Berühmt wurde die Stadt durch die Erscheinungen der Bernadette Soubirous und die zahlreichen Heilungen, die nach Bädern in der heiligen Quelle dokumentiert wurden.

Bernadette Soubirous (*1844, †1879) berichtete, dass ihr am 11. Februar 1858 in der Grotte von Massabielle eine „vornehme Dame“ erschienen sei. Einige der Heilungen wurden von medizinischen Kommissionen als natürlich nicht erklärbar eingestuft.

Weitere Pilgerstätten in Frankreich: www.frankreich-sued.de/pilgerstaetten

Lyon

Lyon, die „Seidenstadt“, liegt am Zusammenfluss von Saône und Rhône. Die „sainte colline“ von Fourvière mit ihren historischen Bauwerken steht dem modernen Stadtteil La Part‑Dieu gegenüber. Lyon ist eine kulturell lebendige Stadt mit Oper, Theatern, Museen und berühmter Gastronomie.

Das Zentrum, die „Presqu’île“, liegt zwischen den beiden Flüssen. Auf dem rechten Saône‑Ufer dominiert der Hügel von Fourvière das alte Lyon. Die Croix‑Rousse, einst Hochburg der Seidenweber, erhebt sich mit hohen Häusern über der Stadt.

Typisch für Lyon sind die Traboules – labyrinthartige Gänge, Höfe und Treppen abseits der Straßen.

Pérouges

Frankreich, Rhône-Alpes, Pérouges nordöstlich von Lyon Pérouges ist ein verträumtes, mittelalterliches Städtchen nahe Lyon am Rand der Dombes, einem Gebiet mit unzähligen Seen. In den engen Gassen fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

Mehr Informationen: www.perouges.org

Ars-sur-Formans

Ars-sur-Formans wurde 1817 Wirkungsstätte des Pfarrers Jean-Marie Baptiste Vianney. Er gründete eine Mädchenschule, setzte den freien Sonntag für Dienstboten durch und galt schon zu Lebzeiten als Heiliger. Bis zu seinem Tod 1859 besuchten ihn über 100 000 Pilger.

Seine letzte Ruhestätte befindet sich in der modernen Basilika. Auf der Rückfahrt nach Lyon lohnt ein Besuch von La Balme-les-Grottes und Cremieu.

Millau

Über die höchste Brücke der Welt im südfranzösischen Millau rollt seit Mitte Dezember 2004 der Autoverkehr. Die zwei Tage zuvor von Staatspräsident Jacques Chirac eingeweihte Brücke des britischen Stararchitekten Norman Foster beendete die früheren Riesenstaus auf der Autobahn A75 Richtung Barcelona.

Als erster fuhr – für die Mautgebühr von 4,90 Euro – ein Lehrer aus Zentralfrankreich über die 2,46 km lange Brücke. „Für mich ist es wie Weihnachten“, sagte Jacques Stiemon, der die ganze Nacht im Auto gewartet hatte, um als erster das Viadukt hoch über dem Tal des Tarn befahren zu können. Der Bürgermeister von Millau, Jacques Godfrain, überreichte ihm als Präsent einen symbolträchtigen Korkenzieher – im Französischen bedeutet „bouchon“ sowohl Korken als auch Verkehrsstau.

Der höchste der sieben Stützpfeiler erhebt sich 343 m über dem Tal und ist damit 23 m höher als der Eiffelturm. Der private Baukonzern Eiffage errichtete die 394 Mio. Euro teure Brücke ohne Staatsmittel und darf dafür 75 Jahre lang Maut kassieren. Die Fahrbahnhöhe von bis zu 270 m erreicht nicht die Rekordhöhe der Royal Gorge Bridge in Colorado (321 m), doch die Pfeiler des „Viadukts des 21. Jahrhunderts“ überragen jeden anderen Brückenträger der Welt. (Quelle: Salzburger Nachrichten)

Weitere Bilder: Viadukt von Millau

Pétanque, Boules und Boules bretonnes

Pétanque gehört zu Frankreich wie Baguette und Caféterrassen. Das Spiel, das heute in fast jedem Dorfplatz zu sehen ist, entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in der Provence. Der Name kommt vom provenzalischen pès tancats – „feste Füße“ –, denn im Gegensatz zu älteren Boule Varianten wird beim Wurf nicht angelaufen: Die Füße bleiben im Kreis stehen. Gespielt wird mit Stahlkugeln, Ziel ist es, möglichst nah an die kleine Holzkugel, das cochonnet, zu kommen. Pétanque ist ein geselliges Spiel, das Jung und Alt verbindet und oft bis spät in den Abend gespielt wird.

Daneben existiert die ältere Form Boules lyonnaises (oder Sport Boule), die aus dem Raum Lyon stammt. Hier wird mit größeren Kugeln gespielt, und die Spieler dürfen vor dem Wurf anlaufen. Das macht das Spiel dynamischer und sportlicher, fast schon zu einer eigenen Disziplin mit Wettkämpfen und Verbänden.

Eine besondere regionale Variante ist Boules bretonnes, die vor allem in der Bretagne verbreitet ist. Die Kugeln sind aus Holz oder Kunststoff, oft asymmetrisch geformt und leicht gewichtet, sodass sie beim Rollen eine Kurve beschreiben. Gespielt wird auf Rasen oder festem Boden, häufig in Parks oder auf Dorfwiesen. Jede Region der Bretagne hat ihre eigenen Regeln und Kugelformen – ein charmantes Beispiel dafür, wie vielfältig Frankreichs Alltagskultur sein kann.

Ob Provence, Lyon oder Bretagne: Boules in all seinen Varianten ist mehr als ein Spiel. Es ist ein Stück französischer Lebensart – entspannt, gesellig und tief in der regionalen Tradition verwurzelt.

Saint-Bertrand-de-Comminges

Saint-Bertrand-de-Comminges, ein kleines Dorf an der Garonne, zählt zu den malerischsten Orten Frankreichs. Die Kathedrale stammt aus dem 12. Jahrhundert und birgt im Inneren eine Chorpartie mit reichen Schnitzwerken der Renaissance. Toulouse ist die Hauptstadt des Département Midi-Pyrénées, bekannt als Universitätsstadt und Produktionsstätte der Flugzeugtypen Caravelle, Concorde und Airbus.

Les Saintes-Maries-de-la-Mer

Les Saintes-Maries-de-la-Mer ist die Stadt der Maria Jacobäa und Maria Salome, die der Legende nach mit ihrer Dienerin Sara nach ihrer Flucht aus dem Heiligen Land hier gestrandet sein sollen. Heute ist die Gemeinde mit 37 600 Hektar Landbesitz die größte Frankreichs und berühmt für die Zigeunerwallfahrt am 24. und 25. Mai.

Troyes

Rue Molé in Troyes Durch die reizvollen Landschaften der südlichen Champagne gelangt man nach Troyes, der alten Hauptstadt der Champagne. Mittelpunkt der Stadt ist die „Place du Maréchal-Foch“ mit dem „Hôtel de Ville“, dem Rathaus aus dem 17. Jahrhundert. In der im 14. und 16. Jh. erbauten Basilika St.-Jean fand 1420 die Hochzeit zwischen Catherine de France und Henri V. von England statt.

Was den Charme der Stadt besonders ausmacht, sind die zahlreichen Fachwerkhäuser, vor allem im Stadtkern. Beim Spaziergang durch die pittoresken Gassen fühlt man sich Jahrhunderte zurückversetzt. Rund um den Hauptplatz laden im Sommer viele Restaurants im Freien zum Verweilen ein.

Wallfahrtsorte und Wallfahrten

Frankreich ist reich an Wallfahrtsorten und besitzt eine jahrhundertealte Wallfahrtstradition. Die wohl bekannteste Wallfahrt, die in Frankreich beginnt, ist die Wallfahrt zum Jakobsweg in Spanien. In Frankreich gab es dazu vier Sammelpunkte.

Weitere bedeutende Wallfahrtsorte sind u. a.: Auray (Hl. Anna), Chartres (berühmt für seine Glasfenster), La Salette (Marienerscheinung 1846), Le Folgoët in der Bretagne, Le Puy (Schwarze Madonna), Lisieux (Hl. Thérèse), Lourdes, Marseille (Notre-Dame de la Garde), Le Mont Saint Michel, Odilienberg im Elsass, Poitiers, Rocamadour, Ronchamp und Les Saintes-Maries-de-la-Mer.

Eine Liste weiterer Pilgerstätten: Pilgerstätten in Frankreich

Züge

Nachdem bereits der TGV (train à grande vitesse) für Geschwindigkeitsrekorde von 360 km/h gesorgt hat, setzt die neue Generation AGV (Automotrice à grande vitesse) noch eines drauf: 574,8 km/h erreichte dieser Zug bei einer Testreihe im Jahr 2007.

Pro Garnitur stehen in sieben bis vierzehn Waggons zwischen 300 und 650 Sitzplätze zur Verfügung.