Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie an und handelt

Dante Alighieri (* 1265: † 1321)

Über Peter Krackowizer, der das reisemosaik schreibt

Peter Krackowizer

Ich sehe mein Leben wie ein Mosaik. Wie Sie weiter unten lesen können, begleitet mich das Wort „reisemosaik“ bereits seit 1986.
Im April 2023 wurde ich 65 Jahre alt und habe aus diesem Anlass meine Autobiografie geschrieben. Mehr darüber – sowie den Link zum kostenlosen PDF‑Download – siehe hier.

Meine Leidenschaften

Reisen und Geografie
Die Geografie im Allgemeinen und Reisen nach Italien, Spanien, Slowenien und Frankreich im Besonderen prägten mein Leben. Meine 30‑jährige Tätigkeit im Reisebüro war eigentlich eine Berufung, die ich als Beruf ausüben konnte.
Auf Reisen mit Menschen ins Gespräch zu kommen, andere Kulturen kennenzulernen und mich an den Schönheiten fremder Länder zu begeistern – all das sind Mosaiksteine meines Lebens.

Fotografieren
Stimmungen oder Details einfangen, manchmal auch einfach nur etwas abbilden, einem Bild eine Geschichte geben, durch Stadt und Land streifen und dabei den Blick für das Besondere schärfen – das bereitet mir Freude.

Journalismus
Dem Journalismus, insbesondere dem Reisejournalismus, habe ich mich erst nach dem Ende meiner Tätigkeit im Reisebüro im Jahr 2008 zugewandt. Neben meinem Internet‑Reisemagazin über das deutsche Bodenseeufer finden sich Reiseberichte in meinem Reiseblog (siehe unten).
Im März 2022 habe ich eine Biografie über meinen Vater Helmut Krackowizer veröffentlicht. Weitere Bücher von mir, die Sie online lesen und kostenlos herunterladen können, finden Sie unter dem Menüpunkt „Meine Reiseberichte und Bücher“.
Gelegentlich berichte ich über lokale Ereignisse, porträtiere Menschen und schreibe Beiträge zu verschiedenen Reisethemen.
Nachstehende Links führen zu meinen Internet‑Blogseiten:
… mein Reise‑ und Literaturblog
… über Geschehnisse in Neumarkt am Wallersee als der „Neumarkter Stadtschrei(b)er“ . Dort finden Sie ebenfalls ein kostenloses Buch als PDF‑Download über zehn Jahre Neumarkter Stadtschrei(b)er.
… über die Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße , zu der ich ebenfalls ein kostenloses Buch veröffentlicht habe (hier mehr dazu).

Wiki‑Virus
Im SALZBURGWIKI, dem Online‑Lexikon über die Stadt und das Land Salzburg, wirke ich seit der Freischaltung dieses Mediums im März 2007 mit.
Auch im EnnstalWiki bin ich seit der Entstehung dieses Regionalwikis im Herbst 2010 tätig.

Reiserecht
Seit den 1980er‑Jahren interessierte ich mich für deutsches und österreichisches Reiserecht. Oft war es spannend für mich, strittige Reiserechtsfälle zu verfolgen – zu sehen, wie mir persönlich bekannte Prozesse endeten und manchmal auch zu erleben, welche ungewöhnlichen Forderungen vor Gericht gestellt wurden, erfüllt wurden oder eben nicht.
Aufgrund der zahlreichen rechtlichen Veränderungen seit 2019, der Coronapandemie und ihrer Auswirkungen auf den Tourismus habe ich mich jedoch im Frühjahr 2021 entschlossen, meine Seiten zum Reiserecht aus dem Netz zu nehmen. Seither beschäftige ich mich nicht mehr mit dem aktuellen Reiserecht.

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Über mich

Jahrgang 1958, im Sternzeichen Widder und im chinesischen Horoskop Hund mit dem Element Erde, bin ich ein gebürtiger Stadt‑Salzburger. Durch meine Heirat zog ich als „Zuagroaster“ zunächst in den Süden des Salzburger Flachgaus, nach Niederalm in der Gemeinde Anif. Nachdem die Kinder aus dem Haus waren, übersiedelten meine Frau und ich im Dezember 2012 in den Nordosten des Flachgaus – in die „junge Stadt am Land“, nach Neumarkt am Wallersee. Neumarkt zählt 2024 rund 6 600 Einwohner, Anif etwa 4 300.
Schon als Jugendlicher verdiente ich mir ein gutes Taschengeld als Service‑Manager in der High Society: Bei privaten Festen von Lions‑Club‑Freunden meiner Eltern kümmerte ich mich um das Servieren. Diese Erfahrungen führten mich an die „Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Schloss Kleßheim“ bei Salzburg, heute „Tourismusschulen Salzburg Kleßheim“.
Während meines Grundwehrdienstes beim Fliegerabwehrbataillon in der Schwarzenbergkaserne in Wals‑Siezenheim ergab sich zufällig mein erster Job: eine Anstellung als Rezeptionist in einem Salzburger Altstadthotel. Schon bald wechselte ich jedoch in die Public‑Relations‑Abteilung einer Automobilimportfirma. Dort war ich Sekretär meines Vaters, der PR‑Manager des Unternehmens war. Zu Beginn meiner Tätigkeit 1978 firmierte das Unternehmen unter Chrysler, später unter Talbot und ab 1980 unter Peugeot.
Als die österreichische Peugeot‑Importfirma ihren Standort in Salzburg aufgab und nach Wien übersiedelte, fand ich schließlich meinen Weg ins Reisebüro.

Meine Reisebüro‑Karriere
Nach einem Jahr im Verkauf bei einem Salzburger Busreise‑Veranstalter ergab sich für mich eine Stelle in der Gruppenabteilung des Salzburger Reiseunternehmens REISEN+FREIZEIT (R+F). R+F war damals das größte private Reiseunternehmen in Österreich und ging später in der TUI‑Gruppe auf.
Dort plante ich Gruppenreisen und schrieb etwa 120 Flugtickets für Charterflüge mit Maschinen der Austrian Airtransport (AAT), einer Tochtergesellschaft der Austrian Airlines, noch von Hand aus. Manchmal musste ich sämtliche Tickets erneut ausstellen, weil AAT kurzfristig ihre Flugnummer geändert hatte.
Ich „telexte“ noch mit der nepalesischen Reiseagentur in Kathmandu, um Trekkings nach Tibet zu organisieren, und verbrachte Urlaube in Tolon auf dem Peloponnes in Griechenland – bei Takis in der Villa und im Hotel Dolfin –, das REISEN+FREIZEIT im eigenen Sommerreiseprogramm führte. Das waren die Jahre von 1982 bis 1986.
Was ein Telex war? Ein Fernschreiber. Der Link führt zu einem Beitrag von mir über Telex im SALZBURGWIKI.

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Mein eigenes Reisebüro „mosaik reiseservice“
Logo mosaik reiseservice Im Mai 1986 machte ich mich gemeinsam mit meiner Frau Edith mit dem Reisebüro mosaik reiseservice in der Stadt Salzburg selbständig. Es war ein auf individuellen Urlaub und Gruppenreisen spezialisiertes Reisebüro. Ende der 1980er‑Jahre entdeckte ich meine Liebe zu Reisen nach Italien, Frankreich und Nordspanien.
Gerne erinnere ich mich aber auch an meine Reisen nach Portugal, in die Südtürkei, nach Kanada – Toronto, die Niagarafälle und das Seengebiet –, nach New York, Indonesien mit Bali‑Aufenthalt, Südafrika oder in die Dominikanische Republik.
Es war die gute alte [Reisebüro]‑Zeit, in der noch jeder jeden kannte und keine Call‑Center‑Mitarbeiter auf Island Auskunft über den Lufthansa‑Abflug am nächsten Tag vom Flughafen Salzburg gaben.
Doch wie das Leben so spielt, hat alles irgendwann ein Ende. So entschloss ich mich im Sommer 1999, mein Unternehmen zu liquidieren. Es war kein Konkurs, sondern eine geordnete Beendigung – mit viel Wehmut und viel eigenem Geld. Warum ich trotz vieler zufriedener Kunden und interessanter Gruppenreisen in Europa, Asien und Nordafrika nie den finanziellen Durchbruch schaffte, bleibt mir auch heute, 27 Jahre später, ein Rätsel.
Wie „New York 9/11“ meinen Job 2001 beendete
Mein Blick in die Zukunft führte mich im Herbst 1999 in die Gruppen‑ und Incentive‑Abteilung von TUI Austria in Salzburg. Die Reisebüro‑Zentrale befand sich damals im AVA‑Hof am Hanuschplatz. Doch dieser Abschnitt meines Lebens, der bis Herbst 2001 dauerte, sollte auf ungewöhnliche Weise enden.
Das Attentat auf die Twin Towers in New York Anfang September 2001 brachte die Welt aus dem Gleichgewicht – ebenso die Luftfahrt, den Betriebsrat und die TUI‑Firmenleitung. Lang gehegte Pläne für Kündigungen wurden plötzlich Realität. Unter den Betroffenen waren auch meine Frau und ich. Sie arbeitete inzwischen ebenfalls mit mir in der Gruppenabteilung. Diese Abteilung passte jedoch nicht mehr in das Unternehmensschema von TUI und wurde ersatzlos aufgelöst.
Ob es sozial war, gleich beide Erhalter einer Familie mit drei minderjährigen Kindern zu kündigen, wurde ich später manchmal gefragt. Eine gute Frage – die sich jedoch jeder selbst beantworten möge.
Ich bewarb mich in der Folge bei mehreren Unternehmen. Doch der weltweite Rückgang im Tourismus ließ die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern überall merklich sinken. Unter anderem bewarb ich mich als Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft als Nachfolger von Dr. Martin Uitz. Dr. Uitz war seinerzeit mein Chef bei REISEN+FREIZEIT gewesen und wurde kurz nach meinem Weggang erster Geschäftsführer der neu gegründeten SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft. Die Entscheidung für diesen Geschäftsführerposten fiel jedoch auf einen langjährigen Mitarbeiter der Gesellschaft.
Nach einigen Monaten der Arbeitslosigkeit bot mir die Familie Zöhrer vom Salzburger Traditionsunternehmen Schweighofer & Zöhrer, einem Bus‑ und Reiseveranstalter, eine Stelle als Gruppenreisenplaner an.
Im Lauf der Zeit zählten zu meinen Aufgaben nicht nur die Organisation von Gruppenreisen und häufig auch deren Reiseleitung, sondern ebenso Marketing‑ und Werbetätigkeiten, die Betreuung der Unternehmens‑Homepage, der internen EDV sowie weitere administrative Funktionen.
Zwei Ereignisse aus dieser Zeit sind mir in besonders guter Erinnerung geblieben: Zum einen meine Reiseleitung im Herbst 2002 in den Golf von Neapel und an die Amalfitana, zu der ich auch meine Frau mitnehmen konnte. Zum anderen die Automobilpräsentation von General Motors im „Mozart‑Jahr“ 2006 in der Stadt Salzburg und im Salzkammergut. Dabei koordinierte ich hunderte Transfers für mehrere tausend Teilnehmer, die über einen Monat hinweg im Eintages‑Rhythmus die neuen Automodelle präsentiert bekamen.
In der Zentrale des Incentive‑Veranstalters, im scalaria event resort am Wolfgangsee in St. Wolfgang, unterstützte mich in diesem Monat meine Frau. Sie fuhr täglich um 6 Uhr morgens von Niederalm nach St. Wolfgang und kehrte erst gegen 22 Uhr wieder zurück – rund 130 Kilometer pro Tag.

Logo Agentur für Public Relations, Presse, Journalismus und Marketing – Peter Krackowizer

Mit 51 Jahren zum zweiten Mal Jungunternehmer
2008, im Jahr meines 50. Geburtstags, lenkte ein Ereignis meinen beruflichen Weg erneut in eine neue Bahn. Es ereignete sich im August und führte dazu, dass ich nach sechs Jahren meine Tätigkeit bei Schweighofer & Zöhrer beendete. Die Umstände, die mich zu diesem Schritt veranlassten, waren wenig erfreulich; ihre Gründe lagen im Verhalten der Geschäftsführung und einzelner Mitarbeiter des Unternehmens.
Es folgte – wie ich erst später erkannte – eine Zeit des Burnouts. Erst nach einigen Monaten entdeckte ich meinen kreativen Widder‑Geist wieder und wurde zum zweiten Mal in meinem Leben Jungunternehmer. In Österreich bezeichnet man damit jede Person, die ein Unternehmen gründet – unabhängig vom Alter.
Im Herbst 2009 machte ich mich erneut selbständig. Mit Juni 2025 legte ich schließlich meine Gewerbeberechtigung zurück und bin seither weiterhin journalistisch tätig.
Ich rezensiere seit mehr als einem Jahrzehnt Bücher, beschäftige mich mit historischem Bildmaterial, fotografiere gerne und widme mich mit Freude meinem kleinen Garten. Hier gibt es eine Übersicht über Bücher, die ich gelesen habe (Auszug).

Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt

Diese Worte stammen vom italienischen Dichter und Philosophen Dante Alighieri, der im ausgehenden 13. Jahrhundert die italienische Literatursprache prägte, aus der sich letztlich das heutige Italienisch entwickelte. Seine Worte sind für mich auch heute noch eine Motivation für mein Handeln.

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