Peter Krackowizer über sich und seine Leidenschaften

Peter Krackowizer

Ja, ich schreibe gerne und ich weiß, nicht jeder wird alles lesen. Muss er auch nicht. Es soll jeder das lesen, was für ihn gerade interessant ist und ich freue mich, wenn dieser Leser wieder einmal auf meine Seiten zurückkehrt und weiterliest.

Meine Leidenschaften

Die Geografie
Die Geografie im Allgemeinen und Italien, Spanien, Slowenien und Frankreich im Besonderen - meine mehr als 30jährige Tätigkeit im Reisebüro war mehr Berufung als Beruf für mich. Bei Reisen mit Menschen ins Gespräch kommen, andere Kulturen kennen- und verstehen lernen, mich begeistern für andere Länder und deren Schönheiten - rote Fäden durch mein bisheriges Leben.

Das Fotografieren
Stimmungen oder Details einfangen, manchmal auch ganz einfach nur etwas abbilden, einem Bild eine Geschichte geben, durch Stadt und Land streifen und einen Blick für das 'Etwas' entwickeln - das macht mir Freude und einen Teil dieser Bilder kann man auf diesen Seiten anschauen.

Der Journalismus
Journalismus, im Besonderen der Reisejournalismus, zählt zu meinen "jüngsten" Leidenschaften im "Alter". Neben meinen Internet-Magazin über das deutsche Bodenseeufer gibt es Reiseberichte in meinem Reiseblog (siehe unten) und seit März 2022 eine Biografie über meinen Vater Helmut Krackowizer.
   Daneben berichte ich manchmal noch über lokale Ereignisse, portraitiere Menschen und schreibe über 'kleine Paradiese' in meiner Heimat. Als freier Mitarbeiter publiziere ich in verschiedenen Internet-Portalen von Reisezeitschriften und Lokalzeitungen.
   Nachstehende Links führen zu einigen meiner journalistischen Publikationen:
... mein Reise-Blog
... über Geschehnisse in Neumarkt am Wallersee als der Stadtschrei(b)er
... meine Beiträge in den Bezirksblättern online

Der Wiki-Virus
Im Salzburgwiki schreibe ich über Stadt und Land Salzburg seit 2007. Ich habe mich dort im Februar 2007, als das Salzburwiki online ging, als erster externe User angemeldet und bin noch heute dort Administrator.
   Beim EnnstalWiki bin ich ebenfalls als Administrator seit Beginn an dabei und das war im Herbst 2010.

Das Reiserecht
Der eine ist in einem Verein Mitglied, der andere ein Hobbybastler und ich interessierte mich seit den 1980er-Jahren für deutsches und österreichisches Reiserecht. Spannend, strittige Fragen und Fälle zu beobachten, interessant, wie mir persönlich bekannte Fälle endeten und manchmal auch unterhaltsam, was der eine oder andere so vor Gericht verlangte und bekam, oder eben auch nicht. Fachliteratur hielt mich dabei auf dem Laufenden. Aber aufgrund der zahlreichen rechtlichen Veränderungen seit 2019, der Coronapandemie und deren Auswirkungen auf den Tourismus, habe ich mich im Frühjahr 2021 entschlossen, meine Seiten über Reiserecht "vom Netz" zu nehmen. Eine aktuelle Führung dieser Seiten wurde mir zu aufwendig.

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Daten und Fakten

Jahrgang 1958, im Sternzeichen Widder, im chinesischen Horoskop Hund mit dem Element Erde, ein Stadt-Salzburger von Geburt, zunächst ein "Zuagroaster" [Zugereister] von Heirat wegen im Süden des Salzburger Flachgaus in Niederalm in der Gemeinde Anif. Im Winter 2012/13 übersiedelte ich dann in den Nordosten des Flachgaus in die "junge Stadt am Land", nach Neumarkt am Wallersee (rund 6 600 Einwohner, Neumarkt am Wallersee - 4 300 Anif).
   Da ich schon als Jugendlicher gerne ein gutes Taschengeld als Service-Manager in der High Society verdiente, sprich, bei privaten Festen von Lions-Freunden meiner Eltern mich um das Service und die Getränke kümmerte, besuchte ich die Höhere Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe Kleßheim bei Salzburg, heute 'Tourismusschulen Salzburg Kleßheim'. Durch einen Zufall während meines Grundwehrdiensts beim Fliegerabwehrbataillon in der Schwarzenbergkaserne bei Salzburg ergab sich für mich als erster Job jener eines Rezeptionisten in einem Salzburger Altstadthotel. Doch schon bald wechselte ich in die Public-Relations-Abteilung einer Automobilimportfirma als Public-Relations-Sekretärs meines Vaters, der dort PR-Manager war. Das Unternehmen hießt zunächst noch Chrysler, dann Talbot und schließlich Peugeot. Nachdem dieses Unternehmen seinen Standort in Salzburg aufgab und nach Wien übersiedelte, fand ich meinen Weg ins Reisebüro.

Auf ins Reisebüro!
Nach einem Jahr beim Salzburger Busreiseveranstalter Vorderegger im Verkauf, tat sich ein Job in der Gruppenabteilung des Salzburger Reiseunternehmens REISEN+FREIZEIT auf. Dieses war damals einer der größten privaten Reiseunternehmen in Österreich und ging später in der TUI-Gruppe auf. Dort schrieb ich z. B. für 180 Chartergäste die Flugtickets für Austrian Airtransport (eine Tochtergesellschaft der Austrian Airlines) noch mit der Hand. Und manchmal musste ich alle neuerlich schreiben, weil die Fluglinie die Flugnummer kurzfristig änderte. Ich 'telexte' (ja, was ist jetzt das, Telex ... Fernschreiber? Ein Beitrag von mir im Salzburgwiki.) noch mit der nepalesischen Reiseagentur in Kathmandu für Trekkings nach Tibet und urlaubte in Tolon am Peloponnes in Griechenland, das REISEN+FREIZEIT im eigenen Angebot hatte, bei Takis in der Villa und Hotel Dolfin. Das war den Jahren von 1982 bis 1986.

mosaik reiseservice
Logo mosaik reiseservice

Im Mai 1986 machte ich mich zusammen mit meiner Frau Edith mit dem Reisebüro mosaik reiseservice in der Stadt Salzburg selbständig. Wir waren ein auf individuellen Urlaub und Gruppenreisen spezialisiertes Reisebüro. In diesen Jahren entflammte meine Liebe zu Italien, sowie für Frankreich und Nordspanien. Ich erinnere mich aber auch gerne an meine Reisen nach Lissabon, New York, Bali, Südafrika oder in die Dominikanische Republik. Es war eine echt "gute alte [Reisebüro] Zeit", in der noch jeder jeden kannte und noch keine Call-Center-Mitarbeiter auf Island Auskunft über den Lufthansa-Abflug am nächsten Tag vom Flughafen Salzburg gaben.
   Aber wie das eben so im Leben ist, alles hat(te) irgendwann ein Ende. Und so entschloss ich mich im Sommer 1999 mein Unternehmen zu liquidieren. Will heißen, ich schloss es mit mit viel Wehmut und viel eigenem Geld. Warum ich trotz vieler zufriedener Kunden, interessanten Gruppenreisen in Europa, Asien und Nordafrika nie den finanziellen Durchbruch schaffte, bleibt mir auch heute, über 20 Jahre später, ein Rätsel.
Aber nicht der Vergangenheit gehört(e) mein Blick, sondern der Zukunft.

Wie New York 9/11 meinen Job beendete
Mein Blick in die Zukunft brachte mich im Herbst 1999 in die Gruppen- und Incentive-Abteilung von TUI Austria in Salzburg, damals im AVA-Hof am Hanuschplatz untergebracht. Doch es wäre nicht mein Lebensweg, hätte nicht auch dieser Abschnitt, der bis Herbst 2001 dauerte, kurios geendet. Das Attentat in New York in den Vereinigten Staaten von Amerika auf die Twin-Towers brachte alles aus dem Gleichgewicht, die Luftfahrt, den Betriebsrat und die TUI-Firmenleitung. Langgehegte Abteilungsauflösungen mit Kündigungen waren die Folge. Darunter waren eben auch meine Frau und ich, die wir beide in derselben Abteilung bei TUI tätig waren. Ob das sozial war, gleich beide Verdiener einer Familie mit drei minderjährigen Kindern auf die Straße zu setzen, wurde ich manchmal gefragt. Eine gute Frage, die sich aber jeder gerne selbst beantworten möge.
    Ich bewarb mich dann als Geschäftsführer bei der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft als Nachfolger von Dr. Martin Uitz. Er war seinezeit mein Chef bei REISEN+FREIZEIT gewesen. Da die Entscheidung auf einen anderen Kandidanten fiel, ging ich zum Salzburger Traditionsunternehmen Schweighofer & Zöhrer, einem Bus- und Reiseveranstalter und wurde dort MFA, Mann für alles: Organisation von Gruppenreisen, Reiseleiter, Marketing- und Werbeleiter, zuständig für Internet, Homepage-Gestaltung, EDV und und und.
    Zwei Ereignisse blieben mir aus dieser Zeit noch in besonders guter Erinnerung: meine Reiseleitung 2002 im Herbst in den Golf von Neapel, an die Amalfitana, bei der ich auch meine Frau mitnehmen konnte und 2006, im "Mozart-Jahr", eine Automobilpräsentation von General Motors in der Stadt Salzburg und im Salzkammergut. Dabei war ich für mehrere hundert Transfers für mehrere tausend Teilnehmer verantwortlich, die über ein Monat lang im Eintages-Rhythmus kamen und wieder abreisten.

Mit 51 Jahren zum zweiten Mal Jungunternehmer
Logo Agentur für Public Relations, Presse, Journalismus und Marketing Peter Krackowizer    Ja und 2008, es war mein 50. Jahr hier auf Erden, lenkte wieder ein Ereignis meinen beruflichen Weg in eine neue Umlaufbahn. Dieses ereignete sich im August und führte dazu, dass ich nach sechs Jahren des Schaffens das Unternehmen Schweighofer&Zöhrer wieder verließ. Nach einer Zeit der kreativen Wiederentdeckung meines Widder-Geistes wurde ich zum zweiten Mal in meinem Leben Jungunternehmer (so heißt das bei uns in Österreich, wenn man ein Unternehmen gründet; hat aber nichts mit dem persönlichen Alter zu tun). Seit 2009 bin ich also wieder selbständig tätig und biete Dienstleistungen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) an.
    Ich betreue Unternehmen in Marketingfragen, im Pressebereich (Texte, Fotografie) und bei social media. Daneben bin als freier Journalist tätig. Ich schreibe immer noch über Reisen, Länder und deren Menschen, berichte aber auch über Lokales im Raum Salzburg. Meine Kunden schätzen es sehr, dass ich durch meine Vielseitigkeit beispielsweise auch gleich die Bilder zu den gewünschten Pressetexten mache.
    Seit 2013 betreibe ich auch im Internet den "Neumarkter Stadtschrei(b)er" und berichte aus Neumarkt am Wallersee. Bücher rezensieren, Texte und Bildmaterial für historische Motorrad-Ausstellungen zusammenstellen oder mit der Fotokamera ausgerüstet Ausflüge unternehmen sind weitere Lebensfreuden von mir.

"Der eine wartet bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt"

Diese Worte stammen vom italienischen Dichter und Philosoph Dante Alighieri, der im ausgehenden 13. Jahrhundert die italienische Literatursprache schuf, aus der letztlich das heutige Italienisch enstand. Seine Worte sind für mich auch heute noch Motivation für mein Handeln.
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