Urbino – Palazzo Ducale und Dom, Marken, Italien
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Abruzzen

Die Abruzzen sind eine Region mit Normalstatut im Zentrum der italienischen Halbinsel. Sie umfassen 10 795 km² und zählen 1 268 430 Einwohner (Stand 2024). Hauptstadt ist L’Aquila. Die Region vereint Küste, Hügelland und Hochgebirge und gilt als eine der landschaftlich vielfältigsten Gegenden Italiens.

Besonders bekannt ist das Gran‑Sasso‑Gebirge mit dem Corno Grande, der mit knapp 3 000 m die höchste Erhebung des Apennins bildet. Die Abruzzen liegen etwa auf der Höhe von Rom, jedoch östlich an der Adriaküste. Bedeutende Städte sind L’Aquila, Pescara und Teramo.

Die kleine Stadt Sulmona ist der Geburtsort des römischen Dichters Ovid und berühmt für ihre Confetti – kunstvoll arrangierte Zucker- und Schokoladenspezialitäten, die bei italienischen Hochzeiten nicht fehlen dürfen. Auch Safran wird in der Region traditionell angebaut.

Ein vielbesuchter Wallfahrtsort ist Manoppello mit dem „Volto Santo“, einem Schleiertuch, das seit Jahren für Diskussionen sorgt. Weiterführende Informationen finden sich hier .

In den Abruzzen wird zudem das Klöppeln (tombolo) gepflegt. Die Berglandschaft ist gut erschlossen und bietet eindrucksvolle Panoramen. An der Adriaküste finden sich zahlreiche schöne Strände, etwa in Alba Adriatica, Tortoreto Lido und Silvi Marina.

Weitere Informationen: italienisch www.regione.abruzzo.it/turismo deutsch www.italia.it