Urbino – Palazzo Ducale und Dom, Marken, Italien
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Ligurien

Ligurien ist eine Region mit Normalstatut im Nordwesten Italiens. Sie umfasst 5 416 km² und zählt 1 509 908 Einwohner (Stand 2025). Hauptstadt ist Genua. Die Region gliedert sich in die Metropolitanstadt Genua sowie die Provinzen Imperia, La Spezia und Savona.

Genua bietet eine Mischung aus prachtvollen Palästen, engen Altstadtgassen und modernen Hafenanlagen. Der Hafen zählt zu den wichtigsten Kreuzfahrthäfen Italiens, und das Aquarium von Genua gehört zu den größten Europas. Ein alter musikalischer Brauch ist bis heute lebendig: der Trallaleró.

Westlich von Genua erstreckt sich die Blumenriviera. Engländer entdeckten diese Region Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts für die Blumenzucht. Eine der schönsten Gartenanlagen Liguriens befindet sich in Ventimiglia: die Hanbury Gärten, ein einzigartiger exotischer Garten mit Eukalyptusarten, Sukkulenten, Orangen- und Kräutergärten, Terrassen, Brunnen und Treppen. Die Stadt Savona wurde in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Kreuzfahrthäfen Italiens ausgebaut.

Südöstlich von Genua liegen die Traumküsten um Rapallo und Portofino – einer der teuersten Orte Italiens, beliebt beim Jetset und bei Milliardären. Daneben gibt es beschauliche und erschwingliche Orte wie Chiavari und Sestri Levante mit zwei herrlichen Buchten. Die Cinque Terre – die „Fünf Orte“ – waren bis Mitte des 20. Jahrhunderts nur zu Fuß, per Bahn oder per Schiff erreichbar. Heute sind sie ein romantisches Reiseziel (außer zur Hochsaison!).

Wer Zeit hat, sollte unbedingt die Bergdörfer entdecken. Ein Beispiel ist Ceriana, ein mittelalterliches Labyrinth aus engen Gassen, errichtet auf den Überresten einer römischen Siedlung. Heute (2025) hat der Ort weniger als 600 Einwohner, verfügt aber über 13 Kirchen, darunter Wallfahrtskirchen, Oratorien und Pfarrgemeinden. Unter diesem Link gibt es einige Bilder.

Weitere Informationen:
www.lamialiguria.it