Umbrien
Umbrien ist eine Region mit Normalstatut im Herzen Italiens. Hauptstadt ist Perugia. Die Region umfasst 8 456 km² und zählt rund 870 000 Einwohner (Stand 2025). Sie ist die einzige Region Mittelitaliens ohne Meereszugang – dafür reich an Hügelstädten, Kulturstätten und stillen Landschaften.
Ruhe und Beschaulichkeit prägen Umbrien bis heute. Viele Orte liegen auf Hügelkuppen oder Bergspitzen; der Weg ins Zentrum ist oft steil, der Lohn dafür sind weite Blicke über das Land, mittelalterliche Plätze und eindrucksvolle Kirchen.
Besonders sehenswert ist Orvieto mit seinem prachtvollen gotischen Dom, einem der schönsten Italiens. Die Altstadt liegt spektakulär auf einem Tuffsteinplateau und ist über eine Standseilbahn erreichbar.
Ein Höhepunkt Umbriens ist Assisi, die Heimat des heiligen Franz von Assisi. Die Basilika San Francesco mit ihren Fresken von Giotto und Cimabue zählt zum UNESCO‑Welterbe. Zu Füßen der Stadt liegt Santa Maria degli Angeli mit der Porziuncola, der kleinen Kapelle, in der Franziskus lebte und wirkte.
Gubbio ist eine der ältesten Städte Umbriens, reich an mittelalterlicher Architektur und mit einem der schönsten Hauptplätze Italiens. Ebenfalls lohnend ist ein Besuch der romanisch‑romantischen Abtei San Pietro in Valle im Nera‑Tal.
Der Trasimeno‑See ist der viertgrößte See Italiens. Er ist landschaftlich reizvoll, wenn auch flach und stellenweise verschilft. Die Orte Castiglione del Lago und Passignano sul Trasimeno bieten schöne Altstädte und Seepromenaden.
Im umbrischen Apennin kommt es im Winter zu extremen Kälteeinbrüchen. Am 12. Januar 2026 wurden auf der Hochebene Pian Grande in den Sibillinischen Bergen –26,5 °C gemessen – ein Beispiel für die klimatische Vielfalt der Region.
Weitere Informationen:
www.regione.umbria.it
www.umbriatourism.it