Urbino – Palazzo Ducale und Dom, Marken, Italien
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Molise

Molise ist eine Region mit Normalstatut im Süden Italiens. Sie umfasst 4 438 km² und zählt 289 840 Einwohner (Stand 2025). Hauptstadt ist Campobasso. Die Region gliedert sich in die Provinzen Campobasso und Isernia.

Molise ist bei uns weitgehend unbekannt – eine stille Region zwischen Neapel und Apulien, landschaftlich reizvoll, dünn besiedelt und ohne große touristische Zentren. Sie zählt zu den wirtschaftlich schwächeren Regionen Italiens, bewahrt aber gerade dadurch viel Ursprünglichkeit.

Die Landschaft ist abwechslungsreich: sanfte Hügel, weite Wälder, Bergzüge des Apennins und eine kurze, aber schöne Adriaküste rund um Termoli mit feinen Sandstränden und einer malerischen Altstadt. Im Hinterland liegen ruhige Dörfer, die sich hervorragend für Wanderungen und Entdeckungstouren eignen.

Kulturell interessant ist die Ausgrabungsstätte Saepinum (Altilia), eine der best erhaltenen römischen Städte Italiens, mit Forum, Theater, Thermen und Stadtmauern. In Agnone befindet sich die traditionsreiche Glockengießerei Fonderia Pontificia Marinelli, eine der ältesten Manufakturen der Welt.

Für Naturfreunde bietet der Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise im Westen der Region eindrucksvolle Berglandschaften, seltene Tierarten wie den Marsischen Braunbären und zahlreiche Wanderwege.

Weitere Informationen:
www.moliseturismo.net